Freitag, 16 Oktober 2015 22:15

Kita Storchennest, Pasewalk

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Kita Storchennest, Pasewalk Fotos: Jens Ihle

Objektplanung: Kita Storchennest, Pasewalk

Die Neuplanung der Außenanlagen der Kindertagesstätte „Am Storchennest“ greift die Bildungsmisere in Bund und Ländern der Bundesrepublik Deutschland auf, wo bemängelt wird, dass bei Kindern die Sinne schwach bis gering ausgeprägt sind. Dieses Konzept bezieht sich auf die fünf Sinne: Sehen (Visuelle Wahrnehmung), Hören (Auditive Wahrnehmung), Riechen (Olfaktorische Wahrnehmung), Schmecken (Gustatorische Wahrnehmung), Tasten (Haptische Wahrnehmung), sowie sie Aristoteles beschreibt. Der Anlagen-Komplex besteht aus einen separaten Krippen- bzw. Kindergartenbereich, der durch einen hindurchführenden Weg verbunden ist. Die Bereichsbegrenzung erfolgt durch eine Hainbuchen-Hecke, in der Eingangstüren integriert sind.

Die zu betreuenden Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren haben in ihren eigenen Bereich die Möglichkeit ihre zuvor gelernten Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vertiefen bzw. weiterzuentwickeln, z.B. den vorhandenen Verkehrsgarten (Förderung der Koordination). Umliegend dessen, gibt es einen „grünen“ Bereich für die Kinder. Dieser besteht aus drei Pflanzenflächen, die in kleine Beeten eingeteilt sind, wo Mädchen und Jungen das Thema Pflanzen in Kultur und Pflege näher gebracht wird. Auf der zentralen Wegachse befindet sich noch eine Kräuterspirale. Hier soll den Reifenenden die Möglichkeit gegeben werden, ihren Sinn „Riechen“ zu stimulieren. Für das „Schmecken“ sind, links neben der Kräuterspirale, einige Beerensträucher (z.B. Johannisbeeren, Stachelbeeren,…) angepflanzt. Nach und während der Aktivitäten kann sich auf Holzbänken unter Baumsäumen ausgeruht werden.


Planung: 2010
Art: Studienarbeit

Gelesen 1350 mal Letzte Änderung am Sonntag, 29 November 2015 19:24

Schreibe einen Kommentar

Bitte achten Sie darauf, alle Felder mit Stern * zu füllen. HTML-Code ist nicht erlaubt.